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30.09.2222

„No waste“ bei der Backstube Wünsche

+ + + Was passiert mit übergebliebenen Backwaren? Wie könnt ihr sie zu Hause sinnvoll nutzen + + +

In der heutigen Zeit wird das Thema Nachhaltigkeit immer wichtiger. Es gilt vorrausschauend zu planen, transparent zu handeln und auch für Unternehmen entsprechend bewusst sowie ressourcenschonend zu handeln.

Wie wir bei der Backstube Wünsche mit diesem wichtigen Thema umgehen und die Thematik „No waste“ behandeln, erklären wir euch in unserem heutigen Blog-Beitrag.

"No waste" - was passiert mit übrig gebliebenen Backwaren?

Unsere nicht verkauften Backwaren werden zu Tierfutter verarbeitet, oder landen in der Biogas-Anlage

Neben bester Qualität und Frische zählen auch die Themen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung zu den wichtigsten Pfeilern in unserem Unternehmen – sowohl bei der Produktion unserer Backwaren, als auch im Verkauf. Für euch ergibt sich so sicherlich die Frage, was bei uns mit den übrigen Backwaren innerhalb der einzelnen Backstuben geschieht. Da wir auch bei diesem wichtigen Thema keine halben Sachen machen, gibt’s heute die Antworten. 🙂

Selbstverständlich ist es bei knapp 300 Backstuben im Raum Süddeutschland nicht möglich, komplett ohne übrig gebliebenen Backwaren zu arbeiten beziehungsweise exakt die korrekte Anzahl an Backwaren zu produzieren. 

„No waste!“ bei der Backstube Wünsche. Unsere Bestellprozesse sind optimiert und möglichst genau

Übriggebliebene Backwaren werden bei uns natürlich nicht einfach weggeworfen, sondern entsprechend verwertet. Backwaren, welche nicht verkauft wurden, werden am Folgetag von unseren Lieferanten, welche auch die frische Ware in die Backstuben bringen, abgeholt und in die Zentrale gebracht. Zuvor sortieren die Filialmitarbeiter am Vortag bereits vor: nicht verkaufte Snacks, Sahnehaltiges, Brot, Semmeln – alles landet in separaten Kisten. Backwaren, welche in der Theke von einem Schutzpapier umgeben sind, werden ebenfalls schon in der jeweiligen Backstube von dem Papier befreit und in Kisten gepackt.

Unsere Regional- und Filialleiter stehen in enger Absprache für die richtige Mengen-Einplanung.

Zurück nach Gaimersheim werden tatsächlich alle nicht verkauften Produkte gebracht und erst vor Ort erfolgt die entsprechende Aussortierung durch weitere MitarbeiterInnen. Enthalten Produkte Sahne, oder sind mit zusätzlichen Produkten belegt, können sie nicht wiederverwendet werden.

Backwaren, die zur Weiterverarbeitung aussortiert wurden, kommen anschließend entweder in die Biogas-Anlage, oder werden als Futtermittel für Tiere weiterverarbeitet, wobei sie zuerst in ein Trocknungswerk, dann zu einem Futtermittel-Hersteller und anschließend an die Landwirte weitergegeben werden. Dort werden sie an die Tiere verfüttert.

Was wir tun um möglichst wenig Backwaren entsorgen zu müssen

Zu Tierfutter verarbeitet sind auch unsere übergebliebenen Backwaren ideal im Einsatz

Selbstverständlich sind wir auch bei dem Thema „Ressourcen sparen“ kontinuierlich dabei, unsere Prozesse zu optimieren um noch mehr in Richtung Nachhaltigkeit zu gehen. So behält jede unserer Backstuben-Leitungen die Retoure-Menge selbst im Blick und optimiert entsprechend der Nachfrage das Angebot in den Theken. Auch unser Bestellsystem ist bis ins kleinste Detail durchdacht, um möglichst präzise zu bestellen. Zur Optimierung arbeiten außerdem unsere jeweiligen Regionalleiter eng mit den entsprechenden Filialbetreuern zusammen. 

Bei einigen unserer Artikel haben wir Vorlaufzeiten bei der Bestellung. Bei einigen Artikeln ist die (Bestell)menge fest hinterlegt. Es gibt aber auch Vorgaben, welche Artikel immer da sein müssen, so beispielsweise Brezen, Semmeln oder Dinkelbrezenstangerl. Saison-Artikel sind ebenfalls von diesem System betroffen und nur so lange bestellbar, wie es die jeweilige Jahreszeit und Saison hergibt Verschwendung wird so vorgebeugt.

„Für uns ist es sehr wichtig, die Retoure von Backwaren so gering wie möglich zu halten sowie die damit zusammenhängenden Daten auszuwerten, zu analysieren und zu optimieren.“, so unsere Geschäftsführung zum Thema. Und weiter: „Lebensmittel sind ein wertvolles Gut, mit dem wir Tag für Tag arbeiten und unsere Kunden versorgen dürfen. So optimieren wir in regelmäßigen Terminen die Bestellvorgänge, unsere sogenannten ‚Festbestellungen‘ sowie auch die Warenauswahl.“

"No waste @ home!" - Wie ihr Brotreste und alte Backwaren sinnvoll verwenden könnt

Altes Brot, Semmeln und Brezen lassen sich auch zu Hause ideal weiterverarbeiten.

Auch zu Hause kann beim Einsparen mitgeholfen werden! Wer kennt es nicht: die ein oder andere Semmel, Breze, oder Scheibe Brot bleibt in der Tüte zurück. Wegwerfen ist natürlich nicht der richtige Weg, doch was anfangen mit den Resten? – Ein paar hilfreiche Tipps und Vorschläge für „No waste @ home“ haben wir für euch und eure über gebliebenen Backwaren.

Übergebliebene Semmeln und Baguette:
Ideal geeignet für…

– … Semmelknödel
– … Bruschetta
– … Semmelschmarrn /-auflauf
– … Süßspeise „Scheiterhaufen“

Übergebliebenes Brot:

Ideal geeignet für…

– … Salat-Croûtons
– … knackige Brotchips
– … „French-Toast/-Bread“

Übergebliebene Brezen:

Ideal geeignet für…

– …Brezenknödel
-…Brezenknödelcarpaccio
-…Brezen-Chips
-…Brezen-Crumble

(Wenn’s nicht mehr verwendet werden kann, freuen sich in Maßen und je nach Auflagen in der Region sicherlich auch Vögel, Enten und Fische darüber.)