Unser Zwetschgendatschi

+ + + Was ihn ausmacht ++ Wie wir ihn machen ++ Warum er unschlagbar gut ist + + +

Sieht der nicht zum Anbeißen aus?

Eine der schönsten Zeiten des Jahres – mal rein auf leckere Backwaren bezogen – ist mit Sicherheit für viele von euch die Datschizeit. Selbstverständlich haben wir für euch dann auch in unseren Backstuben köstliche Zwetschgen-Produkte in der Theke. Ganz vorne mit dabei: Unser köstlicher und mit viel Liebe gemachter Datschi. Wir wollen euch ein wenig mehr davon erzählen.

Unser Zwetschgendatschi – was macht ihn aus?

Es gibt ihn mit, es gibt ihn ohne Streusel, unseren saftigen Blechkuchen aus speziellen Hefeteig – belegt mit hochwertigen Zwetschgen und wahlweise köstlichen Butterstreuseln. Damit der Datschi so ausgezeichnet schmeckt, haben wir jeden Schritt der Produktion bestmöglich optimiert. So entwickelten wir einen speziellen Hefeteig, der nur für unseren Datschi verwendet wird. Dieser ist locker sowie stabil genug um den Fruchtsaft der Zwetschge stand zu halten und ihn zugleich ein wenig aufzunehmen. So entsteht ein noch intensiveres Aroma. Die Zwetschgen für unseren Datschi erhalten wir natürlich täglich frisch. Diese stammen von unserem langjährigem Partner, dem EDEKA Fruchthof. Das Entsteinen der Zwetschgen wurde schon vorab erledigt und unsere geschulten Mitarbeiter bestücken Datschi für Datschi mit der Hand die Teige. Dabei achten wir sehr darauf, dass auf jedem Datschi ausreichend viele Zwetschgen landen und möglichst das gleiche Gewicht pro Blech und Stück zu Stande kommt. 

Lust auf unser „Zwetschgerl“? – Ab Mitte August geht’s los.

Unser Streusel-Datschi wird nach dem Belegen mit Zwetschgen zusätzlich noch – und ebenfalls von Hand – mit unseren buttrig-feinen Streuseln bestückt. Im Anschluss an diesen Schritt, werden die Backbleche samt Datschi in unseren Öfen gebacken. Ein Schritt, bei dem es auf das richtige Fingerspitzengefühl ankommt, denn die Datschis dürfen nicht zu heiß gebacken werden, sonst sind die Spitzen der Zwetschgenstückchen zu dunkel und unser Datschi wäre nicht perfekt. Nach dem Backen wird der klassische Datschi ohne Streusel leicht „abgeliert“, wodurch die Zwetschge schön saftig bleibt und nicht austrocknet. Haben sich die Datschibleche vom Backen erholt und sind abgekühlt, gehts für beide Varianten – vorgeschnitten im Blech – in die einzelnen Backstuben in eurer Nähe. Auch noch wissenswert: Im Jahr 2018 haben wir um die 8.000 Bleche Zwetschgendatschi produziert und dafür ca. 16.000 Kilo Zwetschgen verarbeitet. Nicht schlecht, oder? 

Wo wir ansonsten noch Zwetschgen verarbeiten

Fragt auch von Zeit zu Zeit mal nach unseren wechselnden Wochenend-Kuchen, denn auch hier gibt es hin und wieder einen Kuchen, der unsere köstlichen Pflaumen beinhaltet. Lecker! Übrigens haben wir bald auch unser „Zwetschgerl“ im Sortiment. Das feine Plundergebäck mit fruchtiger Pflaumenfüllung, Zwetschge, Zimt und Butterstreuseln, ist für alle, die Zwetschgen lieben, aber dennoch ein wenig Abwechslung in der Bäckertüte möchten. Schaut dafür einfach ab dem 12. August in unseren Backstuben vorbei. Unseren Datschi – mit oder ohne Streusel – bekommt ihr für 2,89 Euro in unseren Filialen.

Nur beste, frische Zwetschgen landen in unseren Produkten.

Nur beste, frische Zwetschgen landen in unseren Produkten.

Schon gewusst? – Wissenswertes zur Zwetschge

Wer von euch kennt eigentlich den Unterschied zwischen einer Pflaume und einer Zwetschge? Je nach Jahreszeit, landen genau genommen auf dem Zwetschgendatschi oftmals nämlich gar keine Zwetschgen, sondern Pflaumen. So ist die „echte Zwetschge“ eine Unterart der Pflaume und wird in Europa, Westasien, Nordamerika sowie Nord- und Südafrika auf dem Obstbaum angebaut. Zwetschgen sind eher heller und ovaler, Pflaumen eher tief-dunkelblau und etwas rundlicher als die Zwetschge. Was vom Baum fällt ist ja bekanntlich (meistens) gesund und so ist es auch bei der Zwetschge. Der Verzehr senkt den Cholesterinspiegel und ist gut für die Verdauung. Von Juli bis Oktober hat die gesunder Frucht bei uns Saison. Zu verdanken haben wir den heutigen Zwetschgendatschi den Augsburgern. Da wurde er nämlich erfunden, weshalb die Stadt auch liebevoll „Datschiburg“ genannt wird. Die Herkunft des Namens leitet sich vom bayerischen Verb „detschen/datschen“ ab, was für „herein drücken“ steht und aufzeigt, dass bei einem Datschi die Zwetschgen eben nicht einfach nur auf den Teig gelegt werden, sondern leicht in die Teigunterlage hineingedrückt („gedatscht“) werden.

Schon mal Zwetschgenmus selbst gemacht?

Mmmmm! Unser Zwetschgenmus-Rezept für euch

Die Zwetschge ist eine tolle Frucht. Ganz klar kommt das am besten mit unserem Zwetschgendatschi zur Geltung, aber auch andere „Zwetschgen-Highlights“ lassen sich damit zaubern. So zum Beispiel ein köstliches Zwetschgenmus, welches wir am liebsten zu unseren frischen Butter-Croissants verputzen. Dafür müsst ihr euch nur etwa drei Kilo Zwetschgen besorgen – Pflaumen gehen auch; 600 Gramm Gelierzucker (im Verhältnis 3:1 oder 2:1), einen Esslöffel Zimt und einen Teelöffel gestrichenen Nelkenpfeffer. Wascht die Zwetschgen/Pflaumen, entsteint und püriert sie. Habt ihr alle Zutaten vermengt, kommt die Masse in eine fettfreie Pfanne. Das ganze bei mittlerer Hitze für 1,5 bis 2 Stunden ohne umrühren ziehen lassen bzw. nur Umrühren, wenn sich eine Hautgebildet hat. Im Anschluss in Gläser füllen, abkühlen lassen und beim nächsten Brunch mit unseren Croissants oder Semmeln genießen.

Was euch im nächsten Beitrag erwartet:
Kürzlich fand im Westpark Shopping Center wieder die jährliche Brotprüfung vom Deutschen Brotinstitut statt. Wir waren auch dabei und wollen mit euch ein paar Eindrücke teilen. Es wird spannend.

Wir freuen uns auf euch und unseren nächsten Beitrag.

Focus F.A.Z.